FAQ

Was ist ein Kletterwald?

Der Kletterwald ist eine Parklandschaft bestehend aus mehreren Kletter-

strecken unterschiedlicher Schwierigkeit. Jede Strecke ist in der Höhe durch Stahlseile und Brücken (Seilrutsche, Affenbrücke, Nepal Brücke usw...) verbunden und benutzt als Träger den natürlichen Baumbestand des Standortes.
Die einzelnen Elemente sind in Höhen bis 15 Meter montiert und mit Seilen verbunden, die in die Landschaft integriert wurden und es erlauben, sich von Baum zu Baum vorwärts zu bewegen. Jeder installierte Park ist aufgrund der unterschiedlichen Geländeform und Baumbestände einmalig. Die Parcours werden in ansteigender Schwierigkeit gebaut, um jedem Teilnehmer ungeachtet seines Geschicklichkeitsniveaus zu erlauben, sich ohne Risiko in seinem  Rhythmus zu entwickeln.
Eine angepasste Kennzeichnung der Streckenanlagen hebt jede Aktivität hervor und erlaubt dem Teilnehmer, sich entsprechend seiner körperlichen Konstitution zu orientieren.

 
Was passiert in einem Kletterwald?
Der Kletterwald bietet seinen Besuchern eine Fläche der Freizeit, des Abenteuers und der Entspannung. Der Park entwickelt individuelle Anforderungen an Körper, und Geist und an das Zusammenhalten und dient zugleich als pädagogischer Ort der Entdeckung des natürlichen und forstwirtschaftlichen Lebensraumes. Der Kletterwald ist eine sportliche Spielstrecke, die in einem natürlichen Lebensraum eingerichtet wird und erweist sich als Freizeitaktivität, die es erlaubt:
  • eine neue Umwelt zu entdecken, indem man sich auf eine erlebnisreiche Reise von Baum zu Baum begibt und dabei immer tiefer in das Innere des Waldes vor dringt.
  • die Suche nach Gefühlen und nach starken Aufregungen zu erfüllen.
  • attraktive Aufgaben und Herausforderungen zu lösen.
  • die Förderung der Eigenverantwortung zu erhöhen und den sportlichen Unterricht durch das Spiel für die Kinder zu vereinfachen.
  • den Zusammenhalt in einer Gruppe zu verstärken.
 
Wie benützt man einen Kletterwald?
Die Besucher erhalten am Eingang ihre persönliche Sicherheitsausrüstung. Sie besteht für jeden Teilnehmer aus einem genormten Sitzgurt, zwei Selbstsicherungsleinen mit Karabiner, einer Seilrolle und einem Helm. Kinder ab einer Körpergröße von 1,10m dürfen den Kletterwald  besuchen und werden dabei von einem erwachsenen Begleiter am Parcour oder vom Boden aus überwacht. Kinder mit einer Körpergröße über 1,40m und einem Alter unter 14 Jahren benötigen ebenfalls einen erwachsenen Begleiter.
Ab 14 Jahren ist eine selbständige Begehung der Parcours erlaubt. Nach der Bekleidung erfolgt eine Sicherheitseinweisung durch Trainer. Anschließend absolvieren die Teilnehmer einen Probeparcour in Bodennähe unter Überwachung der Trainer. Die Absolvierung der einzelnen, frei wählbaren Strecken in den  unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erfolgt selbständig durch die Teilnehmer.
Die Sicherung der Personen gegen Absturz erfolgt mit einer Art doppelter Klettersteigsicherung.
 
Für wen ist ein Kletterwald?
  • Tagesgäste:
    Die einfache Erreichbarkeit führt Ortsansässige, Einwohner der umliegenden Gemeinden  sowie Tagesausflügler in den Kletterwald.
  • Urlaubsgäste:
    Die Vielfältigkeit und hohe Anzahl von Parcours lädt Urlaubsgäste zum mehrtägigen  Besuch ein.
  • Schulsportgruppen:
    Im Rahmen von Schul- und Projektwochen kann der Kletterwald als Programmpunkt angeboten werden.
  • Firmenincentives:
    Durch die hervorragende Infrastruktur der Urlaubsregion Bayerischer Wald lassen sich Firmenincentives unter optimalen Voraus-setzungen durchführen.
 
Wie sicher ist der Kletterwald?
  • Bauvorschriften:
    Der Kletterwald wird nach aktuellen EN-Normen gebaut, unter ausschließlicher  Verwendung von genormten und geprüften Bauteilen.
  • TÜV-Abnahme:
    Die ausführende Firma unterzieht sich auf Wunsch des Kunden einer unabhängigen  Projekt- und Anlagenprüfung durch den TÜV sowie einer jährlichen Inspektion.
  • Inspektion/Wartung:
    1. Visuelle Routine-Inspektion: Dient der Erkennung offen-sichtlicher Gefahrenquellen, die sich als Folge von Benutzung oder Witterungseinflüssen ergeben können
    2. Operative Inspektion:

    Detaillierte Inspektion zur

    Überprüfung des Betriebes und der Stabilität der Elemente,  insbesondere auf jedweden Verschleiß, die Durchführung erfolgt alle 3 Monate nach  Anweisung durch den Hersteller

    3. Jährliche Hauptinspektion: Dient zur Feststellung des allgemeinen betriebssicheren Zustandes des Kletterwaldes, der Fundamente und der Oberflächen und zur Gewährleistung der Anlagensicherheit
  • Ausbildung Personal:
    Für den qualitativ hochwertigen und vor allem sicheren Betrieb des Parks ist ein bestens ausgebildetes Aufsichtspersonal erforderlich, das eine entsprechende Schulung in Form einer Hochseilgarten- oder Abenteuerpark-Trainerausbildung besitzt.
    1. Ausbildungsstufe 4 Tage Grundausbildung in Knoten, Seil und Sicherungstechnik, Gruppenführung sowie Rettungstechnik
    2. Ausbildungsstufe min. 10 Tage Praxiszeit im Hochseilgarten sowie eine schriftliche und praktische  Abschlussprüfung in Rettungstechnik, Stationsaufbau, Systemfehlererkennung und Moderation
 
Wie umweltverträglich ist der Kletterwald?
Der Kletterwald erlaubt einen Ausflug auf lebende Bäume und in das Waldinnere in einer sehr originalen und natürlichen Art und Weise. Um dies zu gewährleisten, muss der Kletterwald naturverträglich integriert werden.
  • Der Standort soll in seiner Natürlichkeit und Ursprünglichkeit bewahrt bleiben und die Belastung durch den Park so gering als möglich sein.
  • Entfernen von Gebüsch nur an Fußpfaden, Mindestrodung nur um die Sicherheit der Besucher und den guten Verlauf der Aktivitäten zu gewährleisten.
  • Beitrag zu einer besseren Verwaltung, Überwachung und regelmäßigen Wartung des  Waldes.
  • Schutz der Bäume.
  • Die in den Bäumen installierten Plattformen werden nur durch fest-klemmen befestigt und beschädigen die Bäume nicht.
  • Die Verlegung von Halb-, Schutz- und Hüllenrundhölzern ermöglicht dem Baum trotz der montierten Seile ungehindertes Wachstum und begrenzt eine Verformung des Stammes.

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